Die verlorenen Worte

Inbrunst

die

Früher auch der Inbrunst, von ahd. brunst, „Brand, Glut, Hitze“ (9. Jh.), mhd. brunst, „geistige und sinnliche Erregung“, siehe auch mhd. brinnen für „brennen, leuchten“; so Herleitung für Inbrunst im Sinne von „tiefes Gefühl, starke Seelenkraft“, „brennendes (religiöses) Verlangen“, „eine innere, inwendige Brunst“; mhd. inbrunst für „innere Glut, inneres Brennen gegenüber Gott“; siehe auch inbrünstig, Tätigkeitswort, „verlangend, leidenschaftlich“; auch beschrieben als „edle Glut“, „edles inneres Feuer“ und damit auch als „innere religiöse Einkehr“, „Ergriffenheit, Frömmigkeit, Hingabe zu Gott“.

Inbrunst als ein Gefühl und eine Haltung, die von großer Leidenschaft und Hingabe an jemanden oder etwas geprägt ist, besonders auch im religiösen Zusammenhang: „hoher Grad der Liebe“, „jemanden mit Inbrunst lieben“, „wie inbrünstig schloß ich dich an meine Brust!“, oder auch „mit Inbrunst beten“, „ein inbrünstiges Gebet“.

Zu finden in: Verlorene Worte
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