Die verlorenen Worte

Herzerbarmen

das

Beschreibt in einer wundervollen Variante die Barmherzigkeit, die Nächstenliebe, die Liebe in ihrer reinsten und ehrlichsten Form. Im Gedicht „Großmütterchen“ finden wir den Absatz:

„Und weinte ich zum Herzerbarmen,
So weinte sie erbarmend mit.“

Es drückt die innerste, tiefste Verbundenheit zweier Wesenheiten aus, deren innerste Rührung, Liebe, Zuneigung, die wir Menschen zu fühlen imstande sind. Der Absatz enthält eine tiefe, enge, vertrauliche Beschreibung dieses Gefühls, wie man es schwer nachvollziehen kann, es sei denn, man hat es selbst erlebt.

Wunderbare Wortschöpfung und ein sehr schönes Beispiel für die Klarheit und Vielfältigkeit unserer deutschen Sprache.

Zu finden in: Verlorene Worte
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